Kursdaten 8 FP / UE
Kurszeiten
09.00 - 16.00 Uhr
Kursgebühr
210,- Euro incl. Materialkosten u. Skript
Referent/in
Annette Kark
Ergotherapeutin, Handtherapeutin DAHTH
Die Daumensattelgelenksarthrose ist mit einer Häufigkeit von ca. 10 % die häufigste Arthrose der
Hand. Bei etwa 66 % der Frauen über 55 Jahren zeigen sich arthrotische Veränderungen am
Daumensattelgelenk, die in vielen Fällen eine Indikation für die Verordnung handtherapeutischer
Maßnahmen darstellen. Je nach Stadium und Ausprägung ergeben sich Kraftverlust, Ermüdungs-
und Belastungsschmerzen bis hin zum teilweisen oder vollständigen Verlust der
Daumenfunktion, wodurch die Alltagskompetenz und das Betätigungsverhalten der Klient*innen
häufig deutlich eingeschränkt sind.
Die handtherapeutische Befunderhebung und Therapieplanung sollten im Rahmen des bio- psycho-sozialen Modells der ICF erfolgen. Dafür stehen vielfältige Assessments und ein breites Spektrum handtherapeutischer Interventionen zur Verfügung. Welche therapeutischen Maßnahmen in den verschiedenen Stadien der Arthrose angezeigt sind, wie sie angewendet werden und für welche Interventionen ausreichende Evidenz vorliegt, hängt vom individuellen Krankheitsverlauf ab. Nicht in allen Fällen führen konservative Maßnahmen zum gewünschten Erfolg. Bei fortschreitender Zerstörung und ausgeprägter Schmerzsymptomatik ist oft eine handchirurgische Maßnahme unumgänglich, um die Alltagsfunktion der Klient*innen wiederherzustellen.
In diesem Tageskurs werden die einzelnen Stadien der Rhizarthrose sowie die zugrundeliegenden Pathomechanismen und deren unterschiedliche Ausprägungen umfassend dargestellt. Eine ausführliche Evaluation erfolgt mittels gezielter Assessments, um den optimalen Zeitpunkt für verschiedene handtherapeutische Interventionen festzulegen. Die Nachbehandlungsprotokolle für sowohl die endoprothetische Versorgung als auch die Resektionsarthroplastik werden vorgestellt und eingehend erläutert. In der praktischen Umsetzungsphase erarbeiten die Teilnehmenden verschiedene Schnittmuster zur Erstellung einer individuellen Orthese und erhalten fundierte Informationen darüber, welche Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten niederthermoplastischen Schienen- und Cast-Materials zu berücksichtigen sind. Eine maßgefertigte Schiene wird in Partnerarbeit erstellt.
Die handtherapeutische Befunderhebung und Therapieplanung sollten im Rahmen des bio- psycho-sozialen Modells der ICF erfolgen. Dafür stehen vielfältige Assessments und ein breites Spektrum handtherapeutischer Interventionen zur Verfügung. Welche therapeutischen Maßnahmen in den verschiedenen Stadien der Arthrose angezeigt sind, wie sie angewendet werden und für welche Interventionen ausreichende Evidenz vorliegt, hängt vom individuellen Krankheitsverlauf ab. Nicht in allen Fällen führen konservative Maßnahmen zum gewünschten Erfolg. Bei fortschreitender Zerstörung und ausgeprägter Schmerzsymptomatik ist oft eine handchirurgische Maßnahme unumgänglich, um die Alltagsfunktion der Klient*innen wiederherzustellen.
In diesem Tageskurs werden die einzelnen Stadien der Rhizarthrose sowie die zugrundeliegenden Pathomechanismen und deren unterschiedliche Ausprägungen umfassend dargestellt. Eine ausführliche Evaluation erfolgt mittels gezielter Assessments, um den optimalen Zeitpunkt für verschiedene handtherapeutische Interventionen festzulegen. Die Nachbehandlungsprotokolle für sowohl die endoprothetische Versorgung als auch die Resektionsarthroplastik werden vorgestellt und eingehend erläutert. In der praktischen Umsetzungsphase erarbeiten die Teilnehmenden verschiedene Schnittmuster zur Erstellung einer individuellen Orthese und erhalten fundierte Informationen darüber, welche Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten niederthermoplastischen Schienen- und Cast-Materials zu berücksichtigen sind. Eine maßgefertigte Schiene wird in Partnerarbeit erstellt.
